Zum Thema "
Sprunghafte Strahlungsübergänge
":
Insbesondere die falsche Vorstellung von Kreisbahnen der Elektronen geht den Schülern oft nicht mehr aus den Köpfen. Meiner Meinung nach sollte das erweiterte Schalenmodell - wenn überhaupt - dann nur recht kurz im Unterricht (Mittelstufe) besprochen werden und vor allem sollte darauf deutlich hingewiesen werden, dass dieses Modell in eine Sackgasse führte.
Wesentlich besser hingegen für den Schulgebrauch ist das
Kugelwolkenmodell
, das auf
Sigdwick/Powell und
Kimball/Bent zurück geht und in deutschen Schulbüchern zuerst durch
Christen eingeführt wurde.
Dieses Modell setzt nur wenige Prinzipien voraus:
- Unschärferelation von Heisenberg
- Pauli-Prinzip und Hund´sche Regel
- Coulomb-Anziehung bzw. Abstoßung
Hierdurch ist es möglich, räumliche Strukturen von Molekülen zu beschreiben bzw. vorauszusagen (Ergänzungen durch die Theorie von
Gillespie und
Nyholm).