Wissenswertes zum Sättigungsgefühl

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Das Sättigungsgefühl beim Verzehr von Haushaltszucker ist nur von kurzer Dauer: Saccharose wird sehr schnell vom Körper aufgespaltet, der Blutzuckerspiegel (Glucose) steigt rasch, der Körper reagiert mit Insulinausschüttung, damit der Blutzucker schnell transportiert und in Energie umgewandelt werden kann. Der Blutzucker­spiegel sinkt wieder, dem Gehirn wird Hunger signalisiert und der ganze Kreislauf beginnt von vorne. Ein richtiges Sättigungsgefühl stellt sich aber erst nach einer ausreichenden Füllung des Verdauungstrakts ein, das heißt, man isst noch etwas Kräftiges und die zusätzlichen Süßigkeiten entpuppen sich als Kalorienbombe mit Langzeitwirkung. Daher sollten am Tag nicht mehr als 50 Gramm Zucker (Haushaltszucker) gegessen werden.
(Ein Brot mit süßem Aufstrich, ein Glas Limonade und ein Riegel Schokolade = ca. 50 Gramm).

Die Verarbeitung von Saccharose verbraucht aber auch B-Vitamine, die vom Organismus für Stoffwechsel, Nerven und Wachstum benötigt werden. Dies kann bei einseitiger Nahrungsmittelauswahl zu einem Mangel an B-Vitaminen führen, der sich in Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Nervosität äußert.

 

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