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Das Cola-Mentos-Experiment



Die Hintergründe sind ja schon im Artikel zuvor erklärt worden. Kohlenstoffdioxidmoleküle sind nur sehr locker an Wassermoleküle gebunden.
An größeren Teilchen, z.B. Kristallen (größere Oberfläche), können sich die Kohlenstoffdioxidmoleküle besser anlagern: es bilden sich größere Gasblasen.
Während die Mentospillen auf den Boden der Colaflasche sinken, entstehen extrem viele Kohlenstoffdioxidblasen. Durch die aufsteigende Bewegung der Gasblasen in der Cola wird noch mehr Kohlenstoffdioxid freigesetzt, welches am dünnen Flaschenhals einen enormen Druck aufbaut. Das ganze geschieht in Bruchteilen von Sekunden und so effektiv, dass fast das ganze Kohlenstoffdioxid ausgetrieben wird. Dabei reißt das Gas die Cola mit, die als Fontäne aus der Flasche spritzt. Es ist völlig egal, welches kohlenstoffdioxidhaltige Getränk man benutzt. Es sollte jedoch Stoffe enthalten, die auch zur Schaumbildung geeignet sind. Mineralwasser schäumt z.B. nicht.
Cola-light hat den Vorteil, dass sie nicht klebrig ist. Ein Vorteil, den man zu schätzen weiß, wenn man die Fontäne abbekommt.
Prinzipiell können es auch andere Stoffe sein, die man der Cola zufügt. Zucker und Salz z.B. eignen sich ebenso gut.
Die Mentos haben jedoch noch einen "Vorteil" für das Cola-Mentos-Experiment: Sie besitzen eine schaumartige Oberflächenstruktur aus Zucker. Dadurch ist die Oberfläche sehr groß. Das Säuerungsmittel Citronensäure verstärkt das Austreiben von Kohlenstoffdioxid außerdem.



Gefahr für den Menschen?

Während man Cola trinkt, geht schon eine ganze Menge an Kohlenstoffdioxid "verloren". Der Magen kann sich auch ein wenig ausdehnen. Bei Einnahme eines Mentos entweicht (in der Regel) der größte Teil des Gases als Rülpser. Wiederhole den Versuch nicht. Sei nicht dumm und teste nicht die Grenzen der Ausdehnung deines Magens!! Man kann im Internet Filme finden, wo jemand zwei Liter Cola und eine ganze Packung Mentos vertilgt. Das dies nicht gesund sein kann versteht sich von selbst. Man sieht auch, dass diese Person nach dem Experiment nicht besonders glücklich aussieht.

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