Wasser (1)

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Bedeutung des Wassers

Wasserverbrauch / Trinkwasserproblematik

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Wasserverbrauch reduzieren

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Der sogenannte "Wasserfußabdruck" setzt sich folgendermaßen zusammen:

  1. Interner Wasserfußabdruck: Nutzung der heimischen Wasservorkommen für die Produktion von landwirtschaftlichen und industriellen Gütern für den eigenen Verbrauch (virtuelles Wasser) und die Nutzung des Wassers für die häusliche Verwendung.

  2. Externer Wasserfußabdruck:  Importiertes virtuelles Wasser. Das sind importierte Produkte, die Wasserressourcen anderer Länder beansprucht haben.

Nach Berechnungen des Bundesumweltamtes hinterlässt jede Person in Deutschland einen durchschnittlichen Wasserfußabdruck von rund 3.900 Liter täglich! [1]
Das sind ungefähr 25 Badewannenfüllungen!

Um virtuelles Wasser zu sparen, sollte man beim Einkaufen sich immer überlegen, ob man die Ware wirklich braucht.

  • Kaufe nur so viel Obst und Gemüse, wie Du wirklich verbrauchst!
  • Wenn Du Kleidung kaufst, die nie oder äußerst selten von dir getragen wird, dann machst du etwas falsch!

Wie kannst Du Dein Trinkwasserverbrauch reduzieren?

  • Kleidung in der Waschmaschine erst waschen, wenn die Waschmaschine ganz voll ist.
  • Obst und Gemüse in einer Schüssel reinigen.
  • Beim Händewaschen und Duschen während des Einseifens den Wasserhahn abstellen.
  • Für das Zähneputzen einen Zahnputzbecher benutzen statt während des Putzens das Wasser laufen lassen.
  • Mit einem Sparduschkopf lassen sich bis zu 50% Wasser sparen.
  • Kaltes Wasser benutzen, wenn kein warmes Wasser benötigt wird.
  • Ein tropfender Wasserhahn sollte möglichst schnell repariert werden.
  • Toilettenstopptaste benutzen, wenn es sinnvoll ist.
  • Geschirspüler im Ökoprogramm laufen lassen und auch erst dann in Betrieb nehmen, wenn er ganz gefüllt ist.
  • Waschmaschine erst anschalten, wenn sie ausreichend beladen ist.

Oft hat Wasserverbrauch auch etwas mit Energieverbrauch zu tun. Schaue Dir deshalb auch den Artikel "Strom und Geld sparen" an.

Wenn Dir noch mehr einfällt: poste hier unter "Kommentar" und ich werde Deinen Vorschlag - wenn er sinnvoll ist - in die Liste aufnehmen.

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Quellen: 

[1] Bundesumweltamt: http://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wasserverbrauch-der-privaten-haushalte. Am 27.09.14 abgerufen.

Strom und Geld sparen

am .

Heutzutage wird die Wasserkraft vorwiegend zur Stromerzeugung verwendet, während sie früher zum Betrieb von Produktionsbetrieben (z.B. Mühlen) diente.

Hierzu werden heute Laufwasserkraftwerke, Speicherkraftwerke, Pumpspeicherwasserkraftwerke, Gletscherkraftwerke, Gezeitenkraftwerke und Wellenkraftwerke gebaut. Wärmekraftwerke und Atomkraftwerke verwenden zwar eine andere Energiequelle als die des Wassers zur Stromerzeugung, können aber ohne Wasser nicht funktionieren (z.B. Kühlfunktion).

Kraftwerke haben auch immer Auswirkungen auf Landschaft, Wasserqualität und Mensch. So werden Flüsse durch Kühlwasser erwärmt, der Uranabbau führt zu Umweltschäden, die "Endlagerung" von Abfallprodukten aus Atomkraftwerken ist bisher ungelöst usw.

Je mehr Strom wir verbrauchen, desto mehr (oder größere) Kraftwerke werden gebaut und umso größer sind die Einflüsse auf Landschaft, Wasserqualität und Mensch. Es lohnt sich also über den Verbrauch von Energie nachzudenken.

 

  • Die Waschmaschine sollte erst angestellt werden, wenn sie voll ist. Bei 60 statt bei 95°C waschen!
  • Es ist sinnvoll die Energiesparprogramme einer Geschirrspülmaschine bei vollbeladenem Gerät zu nutzen.
  • Beim Zähneputzen das Wasser abstellen. Hände kann man auch mit kaltem Wasser waschen.
  • Brauseköpfe kann man mit einem Wassersparer/Durchlaufbegrenzer versehen.
  • Das Baden in der Badewanne verbraucht deutlich mehr Wasser als das Duschen.
  • Pfannengerichte oder Gerichte, die mit einem Dampfkochtopf zubereitet werden, benötigen ca. 50% weniger Energie, als solche, die im Backofen fertiggestellt werden.
  • Den Kühlschrank sollte man auf 5-7 °C stellen. Das reicht völlig aus und spart erheblich an Energie. Eine Gefriertruhe gehört in einen ungeheizten Raum. Die Temperartur sollte auf -18°C eingestellt sein.
  • Fenster und Türen sollten gut isoliert sein!
  • Statt ein gekipptes Fenster besser kurz ganz durchlüften.
  • Die Heizkosten werden schon bei einer Senkung der Raumtemperatur um 1°C erheblich verringert. Sie sollte zwischen 16 bis 18°C sein.
  • Alte Glüh- und Halogenlampen sollten durch Energiesparlampen ersetzt werden.
  • Besonders, wenn man längere Zeit außer Haus ist, sollte man die Elektrogeräte vom Standbymodus "befreien". Einfach die Geräte ganz aus stellen oder den Stecker ziehen.
  • Waschmaschine
  • Voll beladen!
  • Handwaschbecken
  • Duschen
  • Baden
  • Essen
  • Das ist cool!
  • Klappe zu!
  • Durchlüften!
  • Raumtemperatur
  • Lampen
  • Standby

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