Carbonsäuren

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Weitere Carbonsäuren und deren Nomenklatur 

Eigenschaften

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Allgemeine Bezeichnungen

am .

  • Die höheren Alkansäuren (ab C-16) sind fest. Sie können aus Fetten gewonnen werden, weshalb diese langkettigen Carbonsäuren auch Fettsäuren genannt werden.

    Beispiele in Skelettstrukturformelschreibweise

    Palmitinsäure:
    palmitinsaeure 300
    Stearinsäure:
    stearinsaeure 300

  • Es gibt auch Alkansäuren mit Doppelbindungen in der "Kohlenstoffkette". Sie werden ungesättigte Alkansäuren genannt, im Gegensatz zu den gesättigten Carbonsäuren mit ausschließlich C-C-Einfachbindungen in der "Kohlenstoffkette". Doppelbindungen sind, neben funktionellen Gruppen, reaktionsfähige Zentren in Molekülen.

  • Carbonsäuren, die nur eine Carboxy-Gruppe besitzen, werden Monocarbonsäuren genannt.

  • Zahlreiche Carbonsäuren enthalten im Molekül eine weitere Carboxy-Gruppe oder andere funktionelle Gruppen. Carbonsäuren mit zwei Carboxy-Gruppen werden Dicarbonsäuren genannt.

 

Nomenklatur

nomenklatur carbons

Sorbinsäure ist ein viel verwendetes Konservierungsmittel.

 

Omegafettsäuren 

Bei den Omega-Fettsäuren handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren. Als Klassenname dient der letzte Buchstabe des griechischen Alphabetes (ω = Omega). Gezählt wird bei diesen Fettsäuren vom Alkylende der Fettsäurekette aus. Das erste nicht komplett gesättigte Kohlenstoffatom erhält die Positionszahl. Omega-Fettsäuren besitzen diese erste Doppelbindung am 3., 6. oder 9. Kohlenstoffatom. Je nach Länge der Fettsäurekette sind dann im Abstand von jeweils 3 Kohlenstoff-Atomen weitere Doppelbindungen eingefügt. Die Omega-Fettsäuren sind für den Menschen lebensnotwendig (essentiell) und müssen über die pflanzliche Nahrung aufgenommen werden.

omega 400

Linolsäure

am .

linolsaeureAus Nahrungsfetten werden wichtige körpereigene Verbindungen wie Membranbausteine und Gewebshormone aufgebaut. Bei vielen dieser körpereigenen Synthesen werden dazu mehrfach ungesättigte Fettsäuren benötigt, also langkettige Carbonsäuren mit mehreren Doppelbindungen in der Kohlenstoffkette. Diese kann aber der menschliche Organismus nicht selbst herstellen; man bezeichnet daher diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren als essentielle Fettsäuren. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da sonst Mangelerkrankungen auftreten. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die zweifach ungesättigte Linolsäure (9,12-Octadecadiensäure oder Octadeca-9,12-diensäure), für die der Tagesbedarf mit etwa 10 g angegeben wird.

Zitronensäure

am .

zitronensaeure 300Wegen ihres fruchtig sauren Geschmacks wird die Zitronensäure in der Lebensmittelindustrie vielseitig verwendet. Früher wurde sie aus Zitrusfrüchten isoliert.

Milchsäure

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milchsaeure 300Milchsäure wird ebenfalls als Konservierungsmittel verwendet (E 270). Sie enthält neben der Carboxy-Gruppe eine Hydroxy-Gruppe. Sie entsteht beim Sauerwerden der Milch und bedingt den Geschmack und die Haltbarkeit von Sauermilchprodukten.

Milchsäure entsteht auch im menschlichen Körper; die Ansammlung von Milchsäure im Muskel ist eine der Ursachen für den Muskelkater.

Alanin

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alanin 300Ersetzt man die Hydroxy-Gruppe der Milchsäure durch eine Amino-Gruppe (R-NH2), so erhält man die Aminosäure Alanin. Aminosäuren sind als Bausteine von Eiweiß-Molekülen von ganz besonderer biologischer Bedeutung.

Oxalsäure

am .

oxalsaeure 300Die Oxalsäure ist eine der stärksten, natürlich vorkommenden, Säuren. Der Säurerest der Oxalsäure heißt Oxalat. Kaliumhydrogenoxalat, so genanntes Kleesalz, ist im Sauerklee, Rhabarber und Spinat enthalten. Im tierischen Organismus kommen geringe Mengen von Calciumoxalat im Urin vor, die zur Bildung von Blasen- und Nierensteinen führen können.

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